OKF — Open Knowledge Format

Der offene Vault-Standard hinter EWTOS Office-Brain

Was ist OKF?

OKF (Open Knowledge Format) ist die Bezeichnung für die Vault-Konvention, mit der EWTOS Office-Brain Wissen speichert: reines Markdown mit YAML-Frontmatter, organisiert nach dem PARA-Prinzip (inbox/, raw/, wiki/{projects,areas,resources,archive}), verknüpft über Wikilinks zu einem echten Wissens-Graph. OKF ist bewusst kein proprietäres Dateiformat und keine Datenbank — es ist eine Konvention, die auf offenen, seit Jahren etablierten Formaten aufsetzt (Markdown, YAML) und ihnen eine feste Struktur gibt, damit sowohl Menschen als auch KI-Agenten sie zuverlässig navigieren können.

Reines MarkdownJede Datei ist eine .md-Datei, lesbar mit jedem Editor.
PARA-StrukturFeste Ordner-Logik statt willkürlicher Ablage.
WikilinksNotizen verweisen aufeinander — ein navigierbarer Graph.
KI-nativPer CLAUDE.md/agents.md für jeden Agenten dokumentiert.

Die Bausteine von OKF

OKF besteht aus vier Elementen, die zusammen dafür sorgen, dass ein Vault sowohl für Menschen als auch für KI-Agenten sofort verständlich ist — ohne Vorwissen über EWTOS Office-Brain.

Kein RAG, keine Vektor-DB

Der Chat-Ansatz von EWTOS Office-Brain — intern „Karpathy-Methode" genannt, nach Andrej Karpathys Ansatz eines LLM-navigierten, kuratierten Wikis — ist bewusst kein klassisches RAG-Setup mit Embeddings und Vektor-Suche. Statt Textfragmente in eine Vektor-Datenbank zu chunken und per Ähnlichkeitssuche wieder zusammenzusetzen, liest der Chat-Agent wiki/index.md als Einstiegspunkt und navigiert von dort aus wie ein Mensch zu den relevanten Seiten — über Wikilinks und Ordnerstruktur, nicht über Embedding-Distanzen.

Das hat einen konkreten Grund: Ein gepflegter, LLM-kuratierter Wiki-Vault ist bereits organisiert. Eine Vektor-DB obendrauf wäre zusätzlicher Aufwand ohne Mehrwert — sie würde eine Struktur nachbilden, die im Vault längst existiert. Der Nachteil klassischer RAG-Systeme (Kontext-Fragmente ohne Zusammenhang, schwer nachvollziehbare Treffer) entfällt, weil der Agent ganze, zusammenhängende Seiten liest statt isolierter Chunks.

Kein Lock-in

Ein OKF-Vault ist zu keinem Zeitpunkt an EWTOS Office-Brain gebunden. Derselbe Ordner funktioniert:

Man braucht Obsidian nicht, um einen OKF-Vault zu nutzen — es ist eines von mehreren möglichen Werkzeugen, nicht die Voraussetzung. Das ist der Unterschied zu geschlossenen Notiz-Apps: Der Vault bleibt auch dann vollständig nutzbar, wenn EWTOS Office-Brain gar nicht installiert ist.

Ursprung & Credit

Der Navigations-Ansatz hinter OKF geht auf Andrej Karpathy zurück, der öffentlich einen Ansatz beschrieben hat, bei dem ein LLM ein kuratiertes Wiki wie ein Mensch durchsucht, statt auf Embeddings und Vektor-Suche zu setzen. EWTOS Office-Brain beansprucht nicht, diese Idee erfunden zu haben — OKF ist die konkrete Umsetzung und Konvention dieses Ansatzes: die Ordnerstruktur, das Frontmatter-Schema und die Agenten-Dokumentation, die aus der Idee ein wiederholbares, werkzeugübergreifendes Format machen.

Weiterlesen

OKF ist die Datengrundlage von EWTOS Office-Brain — der Chrome-Extension, die Vault-Chat, Web-Clipping und Browser-Tools an einem Ort bündelt.

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